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FARID BANG

Das Phänomen Farid Bang ist bereits hinreichend beschrieben worden. Vom belächelten Außenseiter zum stilprägenden Gangsta-Rapper – ein Aufstieg, wie er steiler kaum sein konnte. Warum genau die Mischung aus monotoner Vortragsweise, um die Ecke gedachten Vergleichen und hämischem Namedropping so erfolgreich ist, konnte bisher niemand so ganz genau erklären – muss man ja auch nicht. Funktioniert eben. Ein wichtiger Grund für den anhaltenden Erfolg des Düsseldorfers mag aber die Konsequenz sein, mit der er seit Jahren seinen Stiefel durchzieht.

Das Problem an der Sache: Gangsta-Rap lebt nun mal unweigerlich vom Hunger des Protagonisten, vom unbedingten Drang nach Ruhm und Anerkennung und natürlich Geld. Ist das alles dann aber erreicht, wird es schwieriger, die Spannung zu halten. Eine Möglichkeit, damit umzugehen, wäre, sich musikalisch und künstlerisch neu zu erfinden. Und tatsächlich hatten den Banger laut eigener Aussage nach der Veröffentlichung seines letzten Albums „Asphalt Massaka 3“ Zweifel geplagt, ob er noch mal die bewährte Schiene fahren solle. Letztlich aber, und soviel kann man schon mal vorwegnehmen, hat er sich für sein neues Album „Blut“ doch dafür entschieden, bei der bewährten Formel zu bleiben – mit ein paar kleinen Modifikationen, die aber durchaus einiges verändern.

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